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Sobald das Datum der Trauung feststeht, ob es eine zivile oder religiöse Zeremonie ist, der Ort der Feier, das Thema der Hochzeit, das Hochzeitskleid der Braut, die Frisur und das Make-up etc. ist die Zeit gekommen, sich über die Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen, Gedanken zu machen. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass diese Dinge der Schlüssel für einen perfekten Look sind. Schleier oder phantasievolle Frisur, die Schuhe, der Strauß, die kleinen Farbtupfer…

 

1.       Etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues und etwas Altes: wie fast alles beim Hochzeitsritual hat diese Tradition ihre Bedeutung, deswegen folgt man diesem unschuldigen Aberglauben besser. Außerdem bekommt dein Hochzeitslook so einen besonderen Drall. Hier erzähle ich dir, was jeder einzelne davon bedeutet

2.       Die Bequemlichkeit geht über alles: deswegen solltest du bei der Auswahl der Accessoires darauf achten, dass der „Tag H“ sehr lang ist und keine Teile wählen, die verhindern, dass du dich daran erfreust, nur weil es „schön aussieht“. So solltest du z.B. keine 15cm Stilettos tragen, wenn du normalerweise nur in Ballerinas herumläufst. Auch solltest du keine Schleppe von mehreren Metern tragen, mit der es schwierig ist, zu laufen, oder Schmuck anlegen, den du am liebsten in einen Safe werfen würdest, 5 Minuten nachdem du das Haus verlassen hast. Es gibt immer eine Alternative, die dir gleichzeitig erlaubt, dass du gut aussiehst und bequem bist.

3.       Accessoires, die deine Persönlichkeit ausdrücken: es gibt wenig schlimmeres als eine verkleidete Braut. Wenn du „du selbst“ bist beim Kleid, der Frisur und dem Make-up, warum nicht bei den Accessoires?

4.       Kopfschmuck oder Schleier? Beide Möglichkeiten sind beliebt und mit beiden wirst du toll aussehen. Du solltest beachten, dass ein Kopfschmuck oder eine Blumenkrone eher für eine Hochzeit am Tag oder im Freien geeignet sind während die Schleier oder Umhänge eher für traditionelle Hochzeiten in Frage kommen. Ah, und denk daran, dass die Braut zwar den Schleier abnehmen kann, wenn der lockere Teil der Hochzeit beginnt. Mit einem Kopfschmuck oder einer Krone ist das nicht so leicht möglich, sie werden den ganzen Tag getragen.

5.       Farbtupfer: es heißt immer, dass die Braut weiß und leuchtend gehen sollte, aber warum dem Look nicht kleine Farbtupfer hinzufügen. Es wird immer üblicher, nicht nur das Kleid sondern auch den Strauß, die Schuhe und andere Accessoires mit kleinen Farbtupfern zu veredeln … Und das gefällt mir wirklich!

 
 

Die Kinder wachsen so schnell! Ihre Schönheit, ihre Launen und ihre Persönlichkeit überraschen uns ständig und Eltern können diese Phase für die Ewigkeit durch eine Session mit Familien-Portraits bewahren. Ein Familien-Shooting erlaubt den Eltern, eine tolle Zeit mit ihren Babys und Kindern zu verbringen und danach eine wunderschöne Erinnerung dieser natürlichen und authentischen Momente zu bewahren, die uns sonst viel zu schnell entgleiten. Deswegen bin ich auch so froh, dass ich so wundervolle Kunden habe, die die Bedeutung der Emotionen und Begeisterung für die Fotografie verstehen und einen Vormittag mit Spielen und Aktivitäten verbringen, die die Kinder glücklich machen. Nur so kann ich diese Erinnerungen für sie einfangen.

 
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Den Gebrauch eines Rings als Signal des Eheversprechens kann man sehr lange Zeit zurückverfolgen: schon die Römer haben sie benutzt um Briefe zu signieren oder Verträge zu bestätigen, genauso wie jüdische Händler. In heutiger Zeit sind die Eheringe eines der bedeutendsten Symbole der Hochzeitszeremonie. Der Moment, in dem der Ring auf den Finger gesteckt wird, erregt die höchste Aufmerksamkeit der Gäste und ist einer der wichtigsten Momente vor dem Objektiv des Fotografen.

 

Hier sind ein paar Ratschläge für euch zu diesem Thema:

 

1.       Der Ring ist eine gemeinsame Entscheidung beider
Die Auswahl der Ringe ist die Aufgabe von beiden. Der gleiche Ring oder verschiedene Ringe, es ist wichtig, dass ihr euch auf den Stil einigt, der euch beiden am meisten gefällt, genauso wie das Geld, das ihr für die Ringe ausgeben wollt, etc. Einige Ideen zu haben, bevor die eigentliche Suche beginnt, macht die Aufgabe danach deutlich einfacher

2.       Gleiche oder verschiedene Ringe
Häufig entscheidet sich das zukünftige Hochzeitspaar für identische Ringe, auch wenn diese – logischerweise – unterschiedliche Größe haben. Aber das ist nicht immer so. Ihr könnt auch ein ähnliches Design wählen, das einige kleine Unterschiede hat (ein Ring mit Stein und einer ohne, das gleiche Modell in verschiedenen Metallen, …) oder sogar einen komplett verschiedenen Ring. Das einzige, was dabei zählt, ist dass ihr euch einig seid und euch beiden der Kauf gefällt.

3.       Das Metall und die Färbung des Goldes
Gold ist das am meisten gewählte Metall für Hochzeitsringe und es gibt drei wesentliche Farben: gelb, weiß und rot. Die Auswahl wird in diesem Fall von deinen Vorlieben und auch deinem Aussehen abhängen. So sticht Weißgold bei eher dunkleren Typen besser hervor, während Gelbgold für weißere Haut mehr geeignet ist.

4.       Mit oder ohne Stein
Die Hochzeitsringe können mit oder ohne Stein sein. Häufig wählt der Bräutigam einen einfacheren Ring ohne Stein aus während die Braut oft ein Design mit einem Diamant bevorzugt, der ihre Weiblichkeit besser zur Geltung bringt und den Ring etwas abhebt. Weitere Informationen wie man die Qualität eines Diamanten beurteilen kann, findest du hier.

5.       Die Gravur, der Text und die Schriftart
Normalerweise werden in die Ringe die Namen des Brautpaares eingraviert (der jeweilige Name im Ring des anderen) sowie das Datum der Hochzeit. Aber es gibt weitere Optionen. Aber bei der Gravur ist weniger mehr, weil man lange Sätze oft nur schwer lesen kann. Außerdem solltet ihr bei der Auswahl darauf achten, eine Schriftart zu finden, die euch beiden gefällt.

 
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Wenn ein Paar damit beginnt, die Hochzeit vorzubereiten, ist es ganz natürlich, dass sie Anregungen in Blogs, auf speziellen Seiten im Netz oder in Foren suchen. So können sie Ideen bekommen, die ihnen gefallen, sei es für die Einladungen oder die Deko, die Kleidung oder das Make-up und sonst alles, was man für eine Hochzeit auswählen muss. Das Problem ist aber oft, dass – vor lauter Zusammenfügen von Einzelteilen – die Hochzeit ein Misch-Masch unterschiedlicher Stile und großen Zusammenhang wird. Um zu verhindern, das dir das passiert, möchte ich euch heute ein paar Ideen hierzu geben und deswegen habe ich diesen Artikel über Anregungen für eine Vintage-Hochzeit geschrieben.

                                                                                                                          

Wenn du eine Vintage-Hochzeit planst, musst du zunächst darauf achten, dass nicht alle Vintage-Elemente gut miteinander harmonieren. Nicht alle haben die gleiche Ästhetik, deswegen ist es wichtig, dass jedes einzelne separat betrachtet wird, um zu wissen, ob es in der Gesamtheit der Elemente passt. Ein Beispiel: es ist nicht das gleiche, eine Vintage-Hochzeit um Stil der 30er-Jahre oder der 60er-Jahre zu machen, jede Epoche hatte ihre eigenen kulturellen und ästhetischen Eigenheiten. Deswegen haben sie zumeist nichts mehr miteinander gemein, als dass sie für uns weit zurückliegen.

 

Deswegen gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wenn wir eine Vintage-Hochzeit planen: entweder nehmen wir neutrale Elemente, indem wir nur solche auswählen, die für keine bestimmte Epoche bedeutend sind oder wir gehen in das andere Extrem und richten unsere Vintage-Hochzeit nach einer einzigen Epoche aus, so dass jedes einzelne Element für genau diese Epoche steht. Ich glaube, dass es die beste Hilfe für alle Paare ist, mich auf die erste Variante zu konzentrieren. Deswegen biete ich euch einige eher generelle Anregungen, die letztendlich heutzutage auch recht populär geworden sind.

 

In der Folge stelle ich euch eine kleine Liste mit Anregungen für eure Vintage-Hochzeit vor. Wie ihr sehen könnt, habe ich das Thema Einladungen für Vintage-Hochzeiten ausgespart, weil ich es schon vor einigen Monaten mit einem eigenen Artikel vorgestellt habe (zu finden unter dem vorigen Link). Jetzt, wo das geklärt ist, fangen wir an?

 

Brautkleid

 

Wenn deine ganze Hochzeit auf Vintage ausgelegt ist, muss dein Brautkleid natürlich idealerweise auch dieser Linie folgen. Aber Vorsicht, auch wenn die meisten Kleider supertolle Modelle sind, die sowohl die Farben (Elfenbein, Kreide, etc.) als auch die Materialien der Vergangenheit (Tüll, Spitze, …) verwenden, können wir doch in Versuchung geraten, ein Kleid zur Schau zu stellen, das so Vintage ist, dass es damit endet, dass es nur noch ein altertümliches Design ist.

 

Drucksachen

 

Hiermit ist alles gemeint, was mit grafischem Design zusammenhängt, wie z.B. das Design des Menüs, der Tischnummern, die Tafel auf der die Anordnung der Tische dargestellt ist, etc.

 

Dekoration

 

Wenn du eine harmonische Vintage-Deko suchst, ist es normalerweise besser, dass du dich von Dingen fernhältst, die zu stark mit einer bestimmten Epoche in Verbindung gebracht werden wie z.B. ein Grammophon oder ähnliches. Im Gegenteil, der ideale Touch für die Deko kommt eher von alten und gebrauchten Objekten, die allgemeiner Natur sind.

 

Torte

 

Wenn ein Stil für die Hochzeitsdeko gefunden wurde, kann ich dir auch garantieren, dass es jemanden gibt, der eine Torte in genau diesem Stil macht, damit alles perfekt zusammenpasst.

 

Tischdekoration

 

Die Dekoration der Tische ist der letzte Schliff, der bei der Feier alles zusammenhält, deswegen bin ich sicher, dass die Ideen, die ich dir hier gegeben habe, dir dabei helfen, das bestmögliche Design auszuwählen.

 
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Dieses Jahr also Cuba – wie so viele Menschen wollten wir Cuba noch einmal sehen, bevor die Amerikaner die Insel wieder in Besitz nehmen, auch wenn das nach der Wahl von Trump wohl wieder eher unwahrscheinlich geworden ist.

Vorneweg: Cuba ist ein fantastisches Reiseland, überaus freundliche Menschen, herrliche Landschaften und Strände, vorzügliches Essen und Drinks – das passt alles. Wenn man aber ein wenig hinter die Kulissen schaut, findet man ein Land, das aus den Fugen geraten ist. Doch dazu mehr später.

Havanna oder eine Stadt, die ihrem alten Glanz nachtrauert

Für Havanna kann man nur zwei Gefühle empfinden: entweder man verliebt sich auf Anhieb in die Stadt oder man wendet sich direkt wieder ab. Für uns gilt Ersteres. Wir haben bislang keine Stadt gesehen, die Lebensfreude, Architektur aber auch Melancholie und alten Glanz in dieser Art miteinander verbindet. Das soll aber nicht darüber hinweg täuschen, dass das Leben in Havanna für die Einheimischen sehr hart sein kann. Doch die meisten Menschen haben deswegen ihre Lebensfreude nicht verloren.  

Wir hatten das Glück, in einer privaten Casa in einer Ecke von Havanna zu wohnen, wo kaum Touristen hinkommen – mehr oder weniger im Übergang von Centro Habana zu Vedado. Hier kann man ungefiltert und unrenoviert Havanna kennenlernen. Häuser, deren vergangenen Glanz man noch erahnen kann. Straßenzüge, die in alter Pracht verkommen. Und die – leider – ganz normalen Probleme des kubanischen Alltags. Schlangen allenthalben, vor der Bäckerei, der Apotheke oder jedem anderen Laden, der etwas zu verkaufen hat. Ein Mann sagte uns bei einer Gelegenheit: „wenn es eine Schlange gibt, stelle dich an, dann lohnt es sich. Wo es keine Schlange gibt, lohnt es sich auch nicht“. Nicht, dass es groß etwas zu kaufen gäbe, die meisten Läden sind leergefegt, selbst Dinge des täglichen Bedarfs sind kaum zu bekommen. Und wenn, dann zu Preisen, die sich kaum ein Kubaner bei einem Durchschnittsgehalt von 20 – 30 Euro pro Monat leisten kann.

Trotzdem findet man überall Menschen, die das Beste daraus machen. Man wird angesprochen und in Unterhaltungen verwickelt, wir konnten Stunden in den Straßen umherstreifen und uns mit den Leuten unterhalten. Kinder spielen ungefährdet auf der Straße und aus den Häusern klingt Musik. Die Menschen sind trotz aller Entbehrungen lebensfroh und lassen einen daran teilhaben.

Anders schaut es in Havanna Vieja aus, hier muss man anerkennen, dass sehr viel getan wird. Viele Straßen sind toll renoviert und das Leben pulsiert. Auch hier kann man das authentische Havanna sehen, wenn man sich abseits der wenigen Hotspots für Touristen bewegt. Die Sehenswürdigkeiten sprechen für sich, wir haben selten eine so gut erhaltene Ansammlung von kolonialer Architektur erlebt, egal ob auf der Plaza de la Catedral oder der Plaza Vieja oder in vielen anderen Straßen und Plätzen.

Unabdingbar ist eine Rundfahrt mit einem der unzähligen amerikanischen Oldtimer. Die Tour ist mehr oder weniger festgezurrt: Altstadt – Plaza de la Revolución – Malecón, aber wir haben jeden Meter genossen. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit in einem Chevrolet von 1956 herumgefahren zu werden? Apropos Oldtimer: hier zeigt sich wie sonst fast nirgendwo der kubanischen Bastlergeist, es ist unglaublich, wie diese Autos am Laufen gehalten werden. Viele sind nicht mehr ganz original, die meisten haben neue Motoren oder eine eingebaute Klimaanlage, aber laufen wie am ersten Tag. Wir saßen in einem VW Passat, geschätztes Baujahr 1985 mit 900.000km und er schnurrte wie am Schnürchen. Oder einem Ford von 1956 (danke Osmel) und fühlten uns wie in einem alten Hollywood-Film.

Was gibt es sonst noch zu Havanna zu sagen? Es pulsiert vor Leben und Aufbruchsgeist, es bleibt zu hoffen, dass die Zukunft den Leuten eine Perspektive bringt, wir haben viele Gespräche geführt in denen wir erkannt haben, dass die Menschen satt vom Regime sind. Vielen hadern mit den Bedingungen und würden lieber heute als morgen gehen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch einiges an Privatinitiative und es bleibt zu hoffen, dass das so weiter geht.

Einige Tipps zu Essen und Trinken (auch hierzu später mehr):

-          Cha Cha Cha: ein neues Restaurant im sehr modernen Stil, tolles Menü, unbedingt den Hauscocktail bestellen

-          Dona Eutimia: ein Paladar der alten Schule, fantastisch

-          San Cristóbal: hier hat sich schon Obama verköstigen lassen, unbedingt „la habitación de los enamorados“ reservieren

-          Kilómetro 0: kubanische Musik und Cocktails vom Feinsten

-          Cervecería Antiguo Almacén de la Madera y del Tabaco: kleine Brauerei am Hafen mit tollem Ausblick

Kubanische Küche oder wie man aus Wenig einen Gaumenschmaus macht

An dieser Stelle ein kleiner Exkurs. Eine der größten Überraschungen war die kubanische Küche. Im letzten Jahr waren wir in Peru, die peruanische Küche wird ja überall hochgelobt und wir waren am Ende eigentlich ziemlich enttäuscht. Über die kubanische Küche haben wir eigentlich nicht wirklich etwas Gutes vor der Reise gehört. Und dann: eine Überraschung nach der anderen.

Egal, ob es die Klassiker der kubanischen Küche waren (Ropa Vieja oder die klassischen Gerichte mit Reis, Bohnen und Gemüse), die Ausflüge in die gehobenen Paladares von Havanna oder die Fischgerichte und Meeresfrüchte an der Küste – alle Warnungen vor der Einfachheit oder der Nicht-Verfügbarkeit von Gewürzen waren falsch.

Richtig, es wird oft mit einfachsten Mitteln gekocht und es ist auch nicht immer alles verfügbar, manchmal bekommt man erst das zweite oder dritte Gericht seiner Wahl. Aber was dann auf den Tisch kommt ist meistens ein Gaumenschmaus. Toll wurden wir übrigens auch in unseren Gastgeber-Familien bekocht, unvergesslich wird uns der Abend mit Tamales und Spanferkel bei Marisela in Havanna bleiben.

Viñales oder Geh‘ dahin wo der Tabak wächst

Ein Muss auf jeder Cuba-Rundreise ist ein Abstecher in die Täler von Viñales. Wir haben das ganz stilecht in einem 56er-Ford gemacht, es sind etwa 3 Stunden mit dem Auto von Havanna. Leider macht das praktisch jeder Tourist, der Kuba besucht und Viñales ist nicht wirklich groß, so dass der Ort selbst in der Nebensaison schon ziemlich überlaufen ist. In der Hauptsaison möchten wir da wahrscheinlich nicht hin. Trotzdem lohnt es sich, die Landschaft der Täler mit den Mogotes (Karsthügel, die in der Landschaft stehen als hätte ein Riese mit Bauklötzen gespielt) ist atemberaubend. Am besten lassen sich die drei Täler zu Pferd oder im Rahmen einer geführten Wanderung entdecken. Wir hatten mit Juan Carlos für beide Aktivitäten den gleichen Führer und das lohnte sich auf jeden Fall, denn er hat uns besonders bei der Wanderung in Ecken gebracht, die wir alleine nicht gefunden hätten.

Aber nun zum Tabak, der das Herz der Region darstellt: nahezu jede Tour kommt auch bei einem Tabakbauern vorbei, der einem geduldig und mit viel Witz erläutert, wie der Tabak angebaut und verarbeitet wird. Die Verarbeitung findet aber eigentlich gar nicht in Viñales statt, sondern in staatlichen Fabriken, an die die Bauern 90% des Tabaks zu festgelegten Preisen abgeben müssen. Den Rest dürfen sie behalten und auf eigene Rechnung verkaufen. Das lohnt sich für beide Seiten, wir haben tolle handgefertigte Zigarren, die sogar Ana zum Rauchen gebracht haben (!!!!), für 4 CUC das Stück erstanden, in den staatlichen Läden kosten sie mindestens das drei- oder vierfache. Angeblich darf man bis zu 50 davon ausführen, wir wurden aber bei der Ausreise nicht kontrolliert.

WARNUNG – wir wären fast darauf hereingefallen: in Havanna gibt es eine Betrugsmasche, bei der arglosen Touristen wie uns erzählt wird, dass man nur genau an dem Tag, an dem man da ist, bei einer Kooperative Zigarren zur Hälfte des Preises kaufen kann. Man wird dann in einen Hinterhof geführt, wo einem der Tabak angedreht werden soll. Schaut alles eigentlich ganz normal aus, ist aber Betrug. Weder gibt es eine Kooperative in Havanna, noch ist das Tabak, meistens sind es Bananenblätter, die in ein Tabakblatt eingewickelt sind. Und wenn man Pech hat, gibt es auch noch eine Razzia und man wird verhaftet! (Wir Gott sei Dank nicht)

Tipps:

-          El Balcón del Valle: mieses Essen aber grandioser Ausblick (wenn man nicht so dumm ist wie wir, am Abend dahin zu gehen, dann hat man nämlich nur das miese Essen)

-          El Olivo: Mediterraner Einschlag, abends immer Schlange davor

-          El Campesino: Am Ortsrand gelegen, toller Blick (unbedingt einen der Tische ganz hinten reservieren), gutes Essen

-          Centro Cultural: jeden Abend gibt es tolle kubanische Musik und Tanz, der Eintritt ist frei und auch die Getränkepreise sind recht moderat

Transport oder wie man in Cuba vom Fleck kommt

Die eigenen Fahrer sind insgesamt recht teuer, was auch daran liegt, dass das Benzin in Cuba im Verhältnis zum Einkommen sehr teuer ist. Für eine einfache Fahrt von Havanna nach Viñales sind etwa 80 CUC, nach Trinidad etwa 150 CUC zu veranschlagen. Das kann natürlich ganz schöne Löcher in die Reisekasse schlagen. Will man nicht das Geld für einen eigenen Fahrer ausgeben, kann man auch in den Gruppentaxis (Colectivos) oder mit den staatlichen Buslinien fahren, das ist deutlich günstiger, allerdings hat man dann aber auch nicht die Möglichkeit, die Fahrt nach eigenen Wünschen und mit Zwischenaufenthalten zu gestalten. Auch in den Städten, vor allem in Havanna ist es nicht billig, sich fortzubewegen. Am besten sind noch die allgegenwärtigen Fahrradtaxis, eine Fahrt von unserem Quartier ins Zentrum schlug einfach aber regelmäßig mit ca. 5 – 8 CUC je nach Verhandlungsgeschick zu Buche. Wichtig: niemals den ersten Preis akzeptieren, der ist immer mindesten doppelt so hoch als man wirklich zahlen sollte.

Besonders interessant sind die Fortbewegungsmittel: der Fahrzeugpark besteht – von Neuwagen zumeist chinesischer Fabrikate für Touristen & Mietwagen einmal ausgenommen – eigentlich nur aus Antiquitäten. Neben den alten Ami-Schlitten, die zumeist eine Augenweide sind, besteht der überwiegende Teil der Autos aus alten russischen Fabrikaten (Lada, Moskvitch, Wolga, …), die sich klappernd und unter dem Ausstoß riesiger stinkender Qualmwolken fortbewegen. Außerhalb der Städte lässt der Verkehr aber sehr schnell nach, die Landschaft wird von Ochsen- und Pferdekarren bestimmt und man kann wieder durchatmen. Außerdem haben wir noch nie so viele Fußgänger wie in Cuba gesehen, kein Wunder bei Preisen von 10 – 12.000 Dollar für einen schrottreifen Lada.

Cienfuegos oder Französisches Flair in Cuba

Auf dem Weg nach Trinidad liegt Cienfuegos, ein kleines Städtchen, das auf jeden Fall einen Abstecher wert ist. Die Stadt ist relativ jung und wurde von einem Franzosen gegründet, das sieht man auch am Stadtbild. Es gibt deutlich weniger koloniale Architektur, die Innenstadt ist im Schachbrettmuster rund um die Plaza Martí (praktisch jede kubanische Stadt hat ihren Hauptplatz nach dem Dichter und Nationalhelden José Martí benannt, der Mitte des 19. Jahrhunderts den Kampf gegen die Spanier angeführt hat, dann aber dummerweise in seinem allerersten Gefecht gefallen ist) angelegt und hat durchaus französisches Flair. Unbedingt besuchenswert ist der Palacio Ferrer (heute Casa de la Cultura), ein halbverfallener Palast, aus dem sich an jeder Ecke fantastische Foto-Motive ergeben. Zum Glück (oder leider) wird der Palast momentan renoviert, so dass er bald in seinem alten Glanz erstrahlen wird, damit wird ihm aber wohl auch viel von seinem Charme genommen werden. Erwähnenswert ist noch die Bucht von Cienfuegos, die tolle Ausblicke gewährt und in jüngster Zeit auch von Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird – für die Einwohner von Cienfuegos sicher etwas Gutes, gibt es doch neben dem Tourismus nur wenige Erwerbsquellen.

Trinidad oder Zeitreise ins 17. Jahrhundert  

Völlig zu Recht wird Trinidad als eines der Highlights jeder Kuba-Reise gepriesen. Das stimmt schon, führt aber leider auch dazu, dass sich die Stadt völlig dem Tourismus unterworfen hat. Praktisch jedes Haus im Zentrum ist eines von drei Dingen: Pension, Restaurant oder Andenkenladen. Zusammen mit Läden, in denen schlechte Drinks zu überteuerten Preisen angeboten werden, kann einem das die Laune schon ein wenig verderben. Partygänger kommen hier allerdings auf ihre Kosten, rund um die Plaza an der Kathedrale steppt der Bär und es hat durchaus etwas, sich auf die Stufen zu setzen, einen Mojito oder eine Piña Colada zu schlürfen und dem vielsprachlichen Treiben zuzusehen. Allerdings tut man gut daran, nach Alternativen zu suchen und der Stadt zu entfliehen. Die Stadt selbst ist der absolute Wahnsinn, wir haben noch nie ein so gut erhaltenes Ensemble von Kolonialarchitektur gesehen, mit gepflasterten Straßen, Türmen, Kolonialgebäuden und, und, und… Am besten lässt sich das um 6 Uhr morgens bei Sonnenaufgang genießen, wenn außer ein paar Einheimischen niemand unterwegs ist, das Licht fantastisch ist und man sich wirklich wie 200 Jahre zurückgebeamt vorkommt. Das wirkliche Leben kann man auch bei einem Spaziergang in die Gegenden von Trinidad, die nicht vom Tourismus befallen sind, erkennen. Dort geht es ganz anders zu und man bekommt wieder einen Eindruck davon, wie hart das Leben in Cuba abseits vom Tourismus ist. Und das ist oft nur wenige Schritte weg. Wenn man dann auch noch das aktive Gespräch mit den Leuten sucht, erfährt man sehr vieles, was man in keinem Reiseführer lesen kann.

Alternativen rund um Trinidad gibt es viele, auch hier werden Touren zu Pferd angeboten, z.B. in das nahegelegene Valle de los Ingenios, das Zentrum der ehemaligen Zuckerindustrie des Landes. Davon ist leider nicht mehr viel zu sehen, landschaftlich lohnt sich die Tour aber auf jeden Fall. Oder der Playa Ancón, einer der schönsten Strände an der Südküste des Landes. Unser Highlight war aber eine Wanderung im Nationalpark Topes de Collante. Hier gibt es verschiedene Touren (es ist eigentlich nicht ein Nationalpark, sondern deren gleich 5, die der Einfachheit aber unter diesem Namen zusammengefasst werden). Die Anreise ist nicht ganz einfach, am besten von Trinidad aus mit dem Taxi, das kostet ca. 40 CUC und der Fahrer wartet den ganzen Tag auf einen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es nicht möglich. Wir haben uns für die Wanderung zum Wasserfall Salto de Caburní entschieden. Wenn man die abenteuerliche Anreise über eine kurvige Passstraße in nicht wirklich gutem Zustand überstanden hat, wird man mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt.

Ein gut beschilderter Weg führt beständig bergab und nach ca. 1 – 1.5 Stunden kommt man dann am Wasserfall an, dessen kristallklares (und eiskaltes) Wasser zum Baden einlädt. Wegen der Schwierigkeiten, dorthin zu gelangen, ist dieser Wasserfall auch nicht dermaßen bevölkert wie die Fälle im Valle de los Ingenios, wo es wahrscheinlich jeden Trinidad-Touristen einmal hin verschlägt. 

Ein absoluter Geheimtipp ist der Sonnenuntergang in La Boca, einem kleinen Fischerdorf außerhalb von Trinidad (auch nur mit dem Taxi zu erreichen, einfache Fahrt 5 CUC und auf jeden Fall mit dem Fahrer die Abholung wieder vereinbaren, sonst wird es schwierig, dort wieder wegzukommen). Es gibt eine kleine Strandbar, dort kann man sich ein eisgekühltes Bier holen und sich auf die Holzstangen am Hafen setzen und nur noch genießen…

Tipps:

Trinidad hat eine riesige Auswahl an Restaurants, so dass jeder Geschmack und jede Preislage gewählt werden kann. Vor den besseren Restaurants bilden sich jeden Abend lange Schlangen, so dass man entweder sehr früh oder sehr spät essen muss. Fisch und Meeresfrüchte sind allgegenwärtig und von guter Qualität, allerdings zumeist auch verhältnismäßig teuer.

-          La Parranda: etwas abseits gelegen, daher nicht so überlaufen, ein toller Innenhof, die Spezialität des Hauses ist Spanferkel, das wirklich toll war

-          Rincón del XXX (können uns leider an den kompletten Namen nicht erinnern, in der Calle Amargura): Open-Air Bar mit fantastischer Live-Musik

-          La Marinera: das mit Abstand beste Essen der ganzen Reise. Liegt etwas außerhalb in Casilda. Nicht vom Eingang erschrecken lassen (schaut aus wie ein Wohnhaus und liegt in einer etwas dunklen Straße). Wenn man es aber einmal gefunden hat, kommt man in einen geräumigen Innenhof mit offener Küche und man kann bei der Zubereitung der Gerichte zusehen. Der Hummer war der beste, den wir jemals gegessen haben und das zum Spottpreis von 15 CUC. Nur mit dem Taxi zu erreichen (von Trinidad 5 CUC einfache Fahrt). 

Varadero oder die Entdeckung des Massentourismus

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: der Stand von Varadero ist fantastisch. Sicher gibt es bessere auf Cuba, aber für einen tollen Strandurlaub hat er alles. Aber ist eben auch voll. Trotz der Tatsache, dass wir uns schon für ein ziemlich teures All-Inclusive Resort entschieden hatten, konnten wir dem Rummel am Ende nur entkommen, in dem wir die Zusatzoption mit Butlerservice, Suite und allem Pi, Pa, Po gebucht hatten. Das war wirklich traumhaft und exklusiv und der richtige Ausklang zu unserer Reise am Privatstrand. Sonst gibt es über Varadero nicht wirklich viel zu sagen, zwei lange Straßen und Hunderte von Hotels. Dem Liebhaber einsamer Strände seien andere Orte auf Cuba empfohlen.

Kosten oder der Tourist als Melkkuh

              

Cuba ist kein billiges Land. Das hat natürlich viel mit dem Embargo zu tun, was nach wie vor verhindert, dass notwendige Dinge ins Land kommen. Aber mindestens genauso viel ist nahezu 60 Jahren sozialistischer Misswirtschaft zu verdanken. Außer Rum und Tabak wird auf Cuba so gut wie nichts produziert und das macht sich natürlich auch im täglichen Leben bemerkbar. Rationierungen sind allenthalben und die Importwaren sind für den normalen Kubaner unerschwinglich. Seitdem die kubanische Regierung den Tourismus für die Privatwirtschaft geöffnet hat, ist es wahrscheinlich ein wenig besser geworden, gibt es den Menschen doch die Möglichkeit, sich neben ihrem normalen Beruf ein paar CUC zu verdienen. Es hat sich bei vielen Dienstleistungen ein gewisses Preisniveau durchgesetzt, aber für den Reisenden ist das nicht billig. Vergleichbare Reisen, vor allem in Asien, kann man wesentlich billiger bekommen, aber dann ist man halt nicht auf Cuba. Ein kleiner Ratgeber, womit man so rechnen muss:

-          Abendessen: unter 30 – 40 CUC kommt man eigentlich nie weg, in besseren Paladares werden es schnell auch einmal 50 oder 60. Das ist gemessen an europäischen Preisen natürlich nicht wirklich teuer, aber für ein so armes Land wie Cuba schon heftig

-          Drinks: Der Standardpreis für Cocktails aller Art ist 3 CUC. Da sie normalerweise ziemlich gut eingeschenkt sind, geht das in Ordnung. Bier kostet eigentlich überall 2 CUC, das Standardbier ist „Cristal“, uns hat das „Presidente“ aber besser geschmeckt

-          Unterkunft: die Casas Particulares kosten alle zwischen 30 – 35 CUC, das ist angemessen für das, was man geboten bekommt. Die Unterkünfte sind einfach, aber sauber, haben in der Regel ein eigenes Bad. Was will man mehr? Frühstück kostet extra 5 CUC pro Person und orientiert sich am Mangel, aber die Leute sind echt bemüht, das zu kaschieren. Wir waren jedenfalls immer zufrieden. Übrigens: der kubanische Kaffee ist sensationell, jeden Morgen war eine ganze Kanne weg!

-          Transport: siehe oben

-          Supermärkte: für Selbstversorger ist Cuba praktisch nicht machbar. Es gibt fast nichts zu kaufen und das, was es gibt, hat ungefähr den dreifachen Preis von Europa.

-          Internet: eines der großen Probleme. Man kann nur an bestimmten – meist öffentlichen – Plätzen online gehen. Selbst im Hotel ist es manchmal schwierig. Dazu muss man stundenlang in den staatlichen Telefonläden anstehen, um maximal 6 Rubbelkarten für jeweils 2 CUC zu kaufen, mit denen man dann für eine Stunde surfen kann. Allerdings: hat man es einmal geschafft, ist das Internet ziemlich schnell.

Fidel, Che und Camilo oder die ewigen Revolutionäre            

Wir hatten uns eigentlich fest vorgenommen, in Cuba nicht über Politik zu sprechen. Was einem sofort auffällt, ist die Verehrung von Che Guevara. Fidel Castro dagegen kommt im täglichen Leben kaum vor. Portraits des Che sind allgegenwärtig, Fidel sieht man kaum. Für Interessierte an der Materie sei das „Museo del la Revolución“ empfohlen, wo wir einen äußerst kurzweiligen und interessanten Vormittag mit unserem Führer Pedro verbracht haben. Die 2 CUC extra für den geführten Besuch sind noch zu wenig! Auch das Hauptquartier des Che in der Festung San Carlos de la Cabaña ist extrem sehenswert. Dahin verirren sich Gott sei Dank nur wenige Touristen. Am wichtigsten waren für uns aber die Gespräche mit den Leuten auf der Straße. Klar hilft, dass wir Spanisch sprechen, sobald man außer Reich- und Hörweite war, haben sich viele Leute geöffnet und uns über die Problem des täglichen Lebens berichtet, ihre Resignation angesichts des Regimes und der Hoffnung auf ein besseres Lebens. Viele wollen gehen, haben aber keine Chance. Es bleibt zu hoffen, dass nach dem Tod von Fidel Castro, den wir leider um eine Woche verpasst haben, sich etwas ändert. Wir haben viel Repression wahrgenommen – so gibt es an jeder Straßenecke ein sogenanntes Komitee zur Verteidigung der Revolution –  aber auch den Willen der einfachen Leute etwas zu ändern, wenn man sie denn lässt. Das ist die große Herausforderung des Regimes, diesen Weg zu finden, ohne dass es zu Problemen kommt.

Die Menschen oder das Beste an der ganzen Reise     

Schließen möchten wir diesen Blog mit dem, was uns am meisten an Cuba beindruckt hat: die Menschen. Wir haben wirklich viele Länder auf dieser Welt bereist, aber die Menschen, die wir auf Cuba kennenlernen konnten, sind das Erfreulichste, was uns bislang widerfahren ist. Trotz der widrigen Umstände haben sie den Lebensmut und die Lebensfreude nicht verloren. In unzähligen Gesprächen fühlten wir uns extrem willkommen und die Leute teilten ihre Sorgen aber auch Freude mit uns. Es war schon beeindruckend, wie man sich geöffnet, wenn man gesehen hat, dass wir Spanisch sprechen. Ein ganz großes Dankeschön an all die Menschen, die uns eine unvergessliche Reise beschert haben.

 

Um alle Fotos zu sehen, hier klicken 

 
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Der Tag der Hochzeit wird einer der wichtigsten Tage Eures Lebens sein, jedes einzelne Detail gut auszuwählen, braucht seine Zeit, aber es lohnt sich. Auf dieser Seite möchte ich Euch die Vorbereitungen ein wenig vereinfachen, in dem ich Euch einige Locations in der Umgebung von Koblenz vorstelle, die ich im Laufe meiner Zeit als Fotografin entdeckt habe und die für mich einen besonderen Reiz haben.


Kontakt


 

Ein Ort voller Romantik und Eleganz. Ein Hauch von Salons des 19. Jahrhunderts, wir befinden uns im Klostergut Besselich in Urbar bei Koblenz.

          

   

Aber wenn Euch eine andere Epoche begeistert, wenn Ihr es lieber mittelalterlich für Eure Hochzeit wollt, dann ist das Schloß Westerburg perfekt für Euch.

                

   

Wie in einem Märchen, ein Schloß, dekoriert wie in den Romanen von Jane Austen, das ist für mich Schloß Engers in Neuwied.

             




Wenn Ihr ein wenig weiter weg von Koblenz seid, ist das für mich etwas Besonderes. Ein authentisches Herrenhaus, weit weg vom Trubel der Stadt, mit viel Platz, um mit Euren Liebsten in einem rustikalen, aber gleichzeitig eleganten Ambiente zu feiern: Die Kleeburg in Euskirchen-Weidesheim.

             



Der Wüstenhof liegt zwischen Vallendar und Weitersburg. Ein Ort, um die stille Schönheit der Landschaft zu genießen. 

 


 

 

 

 

 

 



Weingegend, der Rhein und die Mosel baden mit ihren Wassern die Weine dieser Region, deswegen braucht diese Auswahl natürlich auch eine Location wie zum Beispiel das Weingut Mohr 1640 in Leutesdorf, wo wir die Feier mit einem Picknick am Ufer des Rhein begonnen haben.

 

          



  

Auch aus der Welt des Weines können wir uns auch für diesen Keller entscheiden, dessen Innenhof mit Weinreben uns in ein ländliches Ambiente mit viel Stil versetzt: Der Burggarten in Osterspai.



          




Wir dürfen auch die Abtei Rommersdorf nicht vergessen: Ihre historische Umgebung entführt uns in die Vergangenheit.

 

                

    


 

 

 





 

 
 

Ratschläge und Ideen für Bräute während der Trauung

 

1.       Trinke nicht zu viel Rotwein während deiner Hochzeit: das gilt genauso für alle Lebensmittel mit dunklen Pigmenten, wie z.B. Brombeeren. Der Grund dafür ist, dass du vermeiden sollst, dass die Zähne fleckig werden bevor die Hochzeitsfotos geschossen werden. In diesem Fall ist Vorbeugung besser als Nachsicht.

2.       Vergiss nicht, ein Notfalltäschchen für das Make-up dabei zu haben: das ist einer der wichtigsten Ratschläge für Bräute überhaupt. Wenn das Make-up der überglücklichen Braut verläuft, ist es extrem wichtig, ein Notfall-Kit dabei zu haben, bestehend aus Basisschminke, Eyeliner etc., um während der Zeremonie zu Hilfe zu eilen. Am besten bittet ihr eine Freundin oder jemanden aus der Familie, das Notfalltäschchen vorzubereiten und mitzunehmen, so braucht ihr euch – bei allem, woran ihr sonst noch denken müsst – nicht auch noch darum zu kümmern.

3.       Ruiniere dein Make-up nicht: wir können es nicht vermeiden zu weinen, wenn wir überglücklich sind, das ist eine Tatsache. Aber trotzdem: es gibt einen Trick, der immer wirkt, um das Make-up der Braut intakt zu halten. Sie sollte ein Papiertaschentuch dabei haben und wenn die Tränen anfangen zu fließen, kann sie das Taschentuch auf die Tränendrüsen von beiden Augen drücken. So werden die Tränen vom Taschentuch aufgesaugt und gehen nicht auf das Make-up. Man sollte das Taschentuch auch von Zeit zu Zeit wechseln, damit es nicht zu feucht wird und auf diese Weise das Augen-Make-up verwischt.


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  • Dekoriere den Umkleideraum sorgfältig, er ist ein Teil der Hochzeit. Ein großer Teil der Fotos der Hochzeitsreportage wird dort gemacht.
  • Wähle einen geräumiges Raum mit viel natürlichem Licht.
  • Sorge dafür, dass der Raum am Hochzeitstag picobello ist, alles, was nichts mit der Hochzeit zu tun hat, sollte aufgeräumt werden.
  • Es ist schön, wenn das Brautkleid an einer Tür oder einem Schrank hängt oder die Schuhe auf dem Boden liegen, es sollte aber auf jeden Fall vermieden werden, dass Berge von Kleidern oder gar die Verpackung zu sehen sind.
  • Blumen sehen besser in einer Vase aus anstelle der Schachtel, in der sie vom Floristen geliefert werden.
  • Decke unansehnliche Möbel mit einem weißen Tuch oder einem Laken ab.
  • Die Beleuchtung im Umkleideraum ist sehr wichtig. Die Fensterläden sollten geöffnet werden, um  natürliches Licht herein zu lassen. Wenn durch das Fenster etwas Unansehliches zu sehen ist,  sollten die durchscheinenden Vorhänge zugezogen sein, so dass trotzdem noch natürliches Licht hereinkommt.
  • Wenn es kein Fenster gibt, sei romantisch und kreativ. Kerzen schaffen ein schönes Ambiente.
  • Sonnenlicht durch das Fenster ist sehr attraktiv für das menschliche Auge, aber eine derartig intensive Beleuchtung in einem Raum ist der Fluch eines Fotografen. Wenn 
  • der Raum direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist, solltet Ihr durchscheinende Vorhänge verwenden. Auch ein Baumwolltuch kann direkte Sonneneinstrahlung stoppen.
  • Wenn Ihr die beste Beleuchtung für den Umkleideraum wollt, wählt ein Zimmer mit 
    großen Fenstern nach Norden. Das ist ideal für den Fotografen, weil es sehr schönes Licht gibt, der Raum aber nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.
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In der ersten Februarwoche war ich in Madrid auf einem der renommiertesten Kongresse für Hochzeitsfotografen in Europa, Bodaf. Dort hatte ich die Möglichkeit, herausragende Fotografen wie Gabe McClintock,  Joseph Victor Stefanchik, Frank Boutonnet oder Peter Jurica und andere zu hören. Auch Thierry Joubert sprach für uns. Der Star des Kongresses war zweifellos Ouka Leele, eine zeitgenössische Künstlerin von höchstem Rang in Spanien.

 

Es gab die Gelegenheit einer Masterclass und den Austausch von Gedanken, Ideen und Ratschlägen mit anderen Fotografen. Eine intensive Woche, auf der eure Hochzeit das Hauptthema war: wie können wir eure Hochzeitsfotos noch schöner machen und erreichen, dass sie wirklich unvergesslich sind.


Bitte entschuldigt die schlechte Qualität der Fotos, die sind mit dem Handy gemacht ;)


 
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Sorry, Interview nur in Spanisch!

 

Interview mit Ana Martinez, Fotografin in Deutschland: ' Es reicht, nicht, ein guter Fotograf zu sein,  wenn du kein Schaufenster hast, um deine Fotos zu verkaufen'


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Ich habe Euch schon erzählt, wie wichtig es für mich ist, die Hochzeits-Locations zu besuchen. Auch wenn Ihr aus der Gegend seid, glaube ich, dass es für Euch interressant ist, weil man immer eine neue Ecke entdecken kann. Vielleicht sucht Ihr selbst nach einem schönen Ort für Eure Hochzeit und dieser Blog hiflt Euch dabei, eine Location zu finden. Oder vielleicht auch nicht und Ihr habt Euren Lieblingsort schon, dann möchte ich die Fotos für Euch an diesem Ort machen. Warum erzählt Ihr mir es nicht einfach!

 
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Rheinaue, Bonn

 

Eine Location vorzubereiten beginnt nicht einfach in der Nacht vor dem Shooting. Ich besuche jede Location und fotografiere sie als wäre es mein einziges Ziel und später zu Hause einige schöne digitale Fotos zu entwickeln. Ihr denkt vielleicht, das ist viel Arbeit (deswegen sollte man es auch nicht erst am Tag vor dem Shooting machen) und ja, es ist wie zwei Shootings zu machen – eines mit und eines ohne Model – aber so sollte es sein. Auch wenn Ihr blindes Vertrauen in Eure Arbeit und einen erfahrenen fotografischen Blick habt gibt es immer wieder Motive und Ideen, die wir sonst verpassen könnten und die zu schönen Fotos führen können.

 
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Bad Ems

 

Es ist unmöglich, alle Locations an denen ich diese Saison arbeiten werde, an einem Tag zu besuchen. Also habe ich meine Kamera in die Hand genommen und bin wieder losgefahren. Das ist das Ergebnis meiner zweiten Tour. Vielleicht hilft es Euch, die perfekte Location für Eure Hochzeit zu finden.

 
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St Quintin Karbach

 

 

Für mich fangen die Vorbereitungen für Deine Hochzeit schon weit vorher an. Die Locations der Trauung und der Reportage vorher zu besuchen ist sehr wichtig für eine optimale Organisation. Das Licht, das ich haben werde, mögliche Motive, ...

Es kommt nicht darauf an, ob eine Location neu für mich ist oder ob ich schon tausend Mal da war.

 

 


 
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Burg Namedy, Andernach

 

Die Tradition der vier Elemente hat die Zeit überdauert und wird immer noch in vielen Ländern verwendet.

 

Ein der beliebtesten Hochzeitstraditionen der Welt ist die der vier Elemente. Auch wenn sie Ihren Ursprung in Großbritannien hat, ist sie für viele Hochzeitspaare wichtig, vor allem in Europa und Amerika. Die Braut soll dabei 4 Dinge an ihrem Hochzeitstag tragen: etwas Neues, etwas Altes, etwas Geliehenes und etwas Blaues. Aber kennt Ihr auch die Bedeutung dieser Tradition?

Etwas Altes: etwas Altes zu tragen symbolisiert Dein vergangenes Leben, das Leben vor der Heirat

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Etwas Neues: Die Bedeutung von etwas Neuem ist natürlich der neue Lebensabschnitt, den Du mit Deinem Partner beginnst.

 

Etwas Geliehenes: Hier wird gesagt, dass das Tragen von einem geliehenen Objekt dem Brautpaar Glück bringt.

 

Etwas Blaues: Etwas Blaues zu tragen bedeutet Treue und Reinheit, und auch wenn es nicht immer einfach ist, etwas Blaues in Deinen Braut-Look einzubauen, kannst Du immer etwas Diskretes auswählen wie z.B. eine blaue Blume im Brautstrauß oder im Haarschmuck, die Unterwäsche, … es gibt viele Möglichkeiten.


 
 

Wenn Ihr Euch noch nicht für ein Hochzeitsdatum entschieden habt, solltet Ihr vielleicht einmal darüber nachdenken, welche Vorteile es hat, in der Nebensaison zu heiraten.


Es ist nicht immer einfach, das richtige Datum für die Hochzeit zu finden, vor allem wenn man ein begrenztes Budget hat und nach Möglichkeiten sucht, die Kosten gering zu halten. Wenn das Eure Situation ist, ist eine der besten Entscheidungen, die ihr treffen könnt, in der Nebensaison zu heiraten und die Hauptvorteil auszunutzen: kleine Preise.

 

Die Hochsaison geht von Mai bis Oktober und auch wenn der Rest als Nebensaison bezeichnet werden kann, sind die Preise für die meisten Dinge am niedrigsten in den Monaten Januar, Februar und März.

 

Vielleicht wollt Ihr ein besonders symbolträchtiges Datum auswählen, wie z.B. den Tag, an dem Ihr Euch kennengelernt habt oder der Tag, an dem Eure Beziehung begonnen hat. Wenn dieser Tag in die Nebensaison fällt, umso besser! So könnt Ihr zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass es in der Nebensaison normalerweise viel einfacher die begehrten Hochzeits-Locations zu einem akzeptablen Preis zu bekommen. Denkt daran, dass viele Paare die Hochzeit lange im Voraus planen – ein Jahr ist normal und manchmal bis zu zwei Jahren. Da ist es logisch, dass die begehrten Locations als Erste weg sind.

 

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